Resolution des XXXV. Kongresses Antwerpen

Icône du Congrès d'Anvers

Im Abschluß der Arbeiten des XXXV. Internationalen Bienenzüchterkongresses in Antwerpen zwischen dem 1. und 6. September 1997 beschloß die APIMONDIA folgendes:

1. Fortsetzung und Durchführung der vom XXXIV. Kongreß festgelegten Aktionen;

2. Bestätigung des Webmasters der APIMONDIA als offizieller Mass-Media-Koordinateur gemäß der Referenzdaten, die von der Generalversammlung vom 2. September 1997 vorgeschlagen worden sind;

3. Festlegung in enger Zusammenarbeit mit den Fachgruppen von FAO und WGO einer Arbeitsgruppe für Fragen der Rückstände, die aus verschiedenen Verseuchungs- und Fälschungsquellen stammen, in den Bienenprodukten;

4. Aufforderung der zuständigen Behörden der Europäischen Gemeinschaft zur Gründung und Unterstützung eines Bienenpathologielabors zur Diagnose von viralen Krankheiten der Honigbiene;

5. Unterstützung der Fortsetzung der Untersuchungen über die biologischen Interaktionen, die als Bekämpfungsmethoden der Krankheiten der Honigbienen verwendet werden könnten, vor allem der Varroatose;

6. Enge Zusammenarbeit mit der Pestizidgruppe der Internationalen Kommission für Pflanzen- und Bienenverhältnis hinsichtlich aller Fragen über unbeabsichtigte Wirkungen von phytosanitären Produkten auf Bienen und andere Bestäubungsinsekte;

7. Aufstellung durch die zuständigen Behörden der verschiedenen Länder von entsprechenden Maßnahmen für die Entwicklung von Bienen und Bienenzucht;

8. Aufstellung in Zusammenarbeit mit der Amerikanischen Apitherapie-Gesellschaft (SAA) von:

9. Festlegung von Standards für die Verarbeitungstechnologien der in der Apitherapie verwendeten Rohstoffe;

10. Aufstellung und Förderung verschiedener Konservierungsprogramme der spontanen Trachtflora;

11. Untersuchung der relativen Bedeutung der verschiedenen Bienenspezies für die Bestäubung von Agrar- und Obstanpflanzungen;

12. Förderung der Verwendung von Honigbienen und anderen Bienen bei der Bestäubung von Treibhauskulturen und/oder Kulturen in geschlossener Umwelt, um auf diese Weise die unversicherte Einführung anderer nicht einheimischer Bestäubungsspezies zu unterbinden;

13. Förderung der Teilnahme von Fachleuten an Entwicklungsprogrammen der Bienenzucht in Entwicklungsländern;

14. Mitteilung von Informationen über Forschungen in der Vergangenheit und aktuelle Bienenzuchtprojekte;

15. Aufruf der lokalen Organisationskomitees der APIMONDIA zur Zusammenarbeit mit den nichtregierungsmäßigen Organisationen, die auf dem Gebiete der Bienenzuchtentwicklung tätig sind;
16. Aufruf der lokalen Organisationskomitees zur Kontaktnahme mit internationalen Agenturen für die

Sponsorisierung der Teilnahme von Delegationen der Entwicklungsländer an den Internationalen Bienenzüchterkongresse, da diese von der APIMONDIA organisierten Zusammenkünfte ein bedeutendes Potential liefern;

17. Einschreiten zugunsten des Handels mit Bienen und Bienenwachs in Entwicklungs-ländern und Aufstellung der notwendigen Formalitäten für die Einladung zur Teilnahme am nächsten Kongreß von Vertretern einiger Organisationen wie Trans Fair Canada, Fair Labelling Organization usw.;

18. Ermutigung der Untersuchungen über Gewinnungsmethoden des Honigs verschiedener Bienenspezies, um diese in ungünstigen Dorfzonen der Tropen anzuwenden;

19. Förderung der Bildung und Entwicklung des Internationalen Verbandes der Honigweinhersteller;

20. Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen der APIMONDIA und der internationalen imkerlichen Fachpresse zur Verbreitung der Informationen innerhalb der Imkerkreise.


Realisierung: Gilles RATIA
Letzte Bearbeitung: 14/12/00
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