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HAPPYKEEPER

Varroa - Abwehrboden


Der Happykeeper Beutenboden ist der Boden,
den man einrichtet und dann vergisst

 

US/English version

Version française

 

punaise.gif (183 octets)Der Happykeeper Beutenboden ersetzt ganz einfach ihren herkömmlichen Boden


Er besteht aus einem Holzrahmen,


einer Gesamtheit von Rohren
und drei Abstandshaltern,


Die Rohre und Abstandshalter bilden
ein herausnehmbares Ganzes.

Der Abstand von 3,5 mm hindert
die Bienen am Durchkommen.

Bei dieser Beute, die nur mit jeder zweiten Wabe bestückt ist,
kann man erkennen, daß jede Wabe über einer Röhre sitzt.

Die Abfälle und die Varroen fallen durch die Trichter,
die von den Rohren gebildet werden.

 punaise.gif (183 octets)Der Happykeeper Boden bleibt immer sauber und braucht Jahre lang keine weitere Pflege.


Der Bienenstock soll 20cm hoch über
dem Erdboden stehen .

Die Öffnungen zwischen den Rohren sind eigentlich
die Atmungslöcher des Bienenstockes

Die Bienen benutzen sie, um die schlechte Luft zu entfernen und sie mit frischer Luft zu ersetzen. Die Atmosphäre ist so in jeder Jahreszeit optimal für die Entwicklung des Volkes. LängereKälteperioden im Gebirge unter -10°C haben die Bienen problemlos überstanden.

Imker haben einen erheblichen Abfall von Varroen sofort nach dem Austausch des Gitterbodens durch einen Rohrboden festgestellt. Die optimale Atmosphäre macht die Bienen stärker, gesünder, produktiver und sie können so besser die Varroen loswerden. Unter einem Befallsgrad von 5% im Frühling ist jede Behandlung überflüssig.



 

 


Die 8 mm hohe Öffnung muß nicht im Frühling vergrößert werden.
Das vermeidet die Räubergefahr im Sommer.

Ein immer sauberer Boden, gesunde Bienen, wenige oder keine Behandlung, eine schwache Räubergefahr.

All diese Vorteile machen, dass der HAPPYKEEPER Boden seinen Namen verdient : “Boden, den man einrichtet und dann vergisst”.

punaise.gif (183 octets)EXPERIMENTE BEWEISEN DIE WAHRHEIT DIESER VORTEILE

puce Der Happykeeper Boden erlaubt einem Imker aus der Pariser Region die Bienehaltung ohne Varroabehandlung seit April 1997.
 
puce Versuche unter Protokoll sind im Landwirtschaftsgymnasium von Toulouse-Auzeville von Januar bis Oktober 2005 durch geführt worden.
 
puce Ablauf des Testes:
20 Bienenkvölker Buckfast mit natürlich besamten Königinnen aus gleicher Linie, 10 auf Gitterboden , 10 auf Happykeeper Boden. Letzte Varroabehandlung August 2004.
 
puce Ergebnisse:
1. Brutfläche im Mai : 25% mehr mit den Happykeeper Böden als mit dem Gitterboden.
2. Varroabefall im Herbst 2005 :
Gitterböden : zwischen 5,4 und 20,1% ; Mittelwert : 8,9%
Happykeeper Böden : zwischen 1,1% und 8,0% ; Mittelwert : 5,5%
 
puce Schlußbetrachtung:
Die Quoten auf Happykeeper Böden sollten im Winter deutlich herunterfallen und im Frühling weit unter 5% sein. Behandlungen wären also unnötig.
Die ausgefallene Frühtracht bis zum Beginn der Lindenblüte am Ort des Experiments erlaubt keine Aussage über eine höhere Honigleistung mit den Happykeeper Böden, was
der größeren Brutfläche entsprochen hätte.

punaise.gif (183 octets)PREIS UND INFORMATIONEN BEI

post_it.gif (274 octets) Spuergin GdBR
Imkereibedarf
Teninger Str. 1
D-79312 Emmendingen
Tel.: +49(0)7641/ 8484
Fax: +49(0)7641/8493
E-Mail: info@spuergin.de
Internet: www.spuergin.de

VIER JAHRE OHNE VARROABEHANDLUNG MIT DEM LEGRIS ROHRBODEN

EINFÜHRUNG

Im Oktober 1993 habe ich 3 Anti-Varroaböden von Herrn M. Legris für meine Völker erhalten. Die Elemente die von dem Tierarzt Dr. Louis Leclerc in der Nr. 782 der „L’Abeille de France et l’Apiculteur“ vorgestellt wurden, habe ich sehr interessant gefunden. Er beschrieb, daß viele wildlebende Bienenvölker ohne Varroabehandlung überleben, weil eine gewisse Anzahl von Varroen aus der Bienentraube fallen und im „Verlies“, dem Bereich der von den Bienen nicht begangen wird, verschwinden. Bei der klassischen Bienenhaltung können die gefallenen Varroen wieder in das Volk gelangen.

Der Legris-Boden, der von seinem Erfinder in der Nr. 784 vorgestellt wurde, schien mir aus vorgenannten Grund das ideale System für meine Völker. Der Boden besteht aus einem mit Röhren bestückten Rahmen mit einem Abstand von 3,5 mm, so daß unter jedem Rähmchen eine Röhre liegt. Der Schlitz befindet sich genau da wo der Abfall herunterfällt. Nachdem Herr Legris die Produktion eingestellt hat mußte ich die weiteren Böden selbst herstellen.

Die Böden sind sehr teuer geworden, aber durch die Einsparung der Behandlungsmittel und der Arbeit hat es sich mehrfach rentiert

Auf diese Weise ausgerüstet habe ich auf die Herbstbehandlung verzichtet und nur noch die Frühjahrsbehandlung durchgeführt. Das war der erste Schritt um die Wirksamkeit des Bodens zu testen. Es war total zufriedenstellend. Dann 1997 habe ich den zweiten Schritt gewagt und habe 2 Völker von 6 nicht behandelt. In der folgenden Saison konnte man an schönen Tagen einige Bienen mit verkrüppelten Flügeln beobachten. Diese Feststellung könnte im ersten Moment alarmierend erscheinen. Doch diese Menge ist im Verhältnis zu den tausenden von Bienen die täglich schlüpfen gering. Im Ertrag gab es keinen Unterschied zu den anderen Völkern. Diese Völker waren auf diese Weise am Ende des folgenden Winters im gleichen Zustand. In der Zukunft wurden keine weiteren Behandlungen mehr durchgeführt.

DIE UMGEBUNG

Der Vorort Rueil-Malmaison ist 10 km nord-östlich von Paris gelegen und ist eine bevorzugte Gegend für Imker. Seit meinem Beginn im Jahre 1993 habe ich noch nie Probleme mit Spritzmitteln gehabt, wie Imker in anderen landwirtschaftlichen Regionen. Außerdem besteht die Umgebung aus kleinen Gärten wo die Bienen das ganze Jahr über eine Trachtquelle finden. Selbst an warmen Tagen im Dezember wird Pollen eingetragen. Außerdem bringt die Linde entlang der Seine auch bei trockenem Wetter Nektar und eine ganze Reihe von Akazien runden das Angebot ab.

Dadurch ist eine Fütterung im Herbst nicht unbedingt notwendig. Zur Schwarmverhinderung habe ich letztes Jahr begonnen bei den meisten Völkern 4 Brutrahmen zu entnehmen und sie gegen Mittelwände auszuwechseln In den Jahren zuvor, im Frühjahr wenig Zeit habend, hatten die Königinnen oft zuwenig Platz zum Legen, was einige Wochen später zu doppelten oder dreifachen Schwärmen führte! Meine Imkerei besteht aus 6 Völkern Dadant 12 Rahmen und 3 Beuten Dadant 10 Rahmen die für eigene oder fremde Schwärme bestimmt sind. Es ist wahrscheinlich, daß der Wald Saint Cucufa, der zur Gemeinde Rueil-Malmaison gehört, auch wildlebende Bienenvölker beherbergt. Viele Schwärme kommen aus der Nähe. Im nächsten Frühjahr gebe ich die übrigen Völker an interessierte Imker ab.

BEOBACHTUNGEN

Die abfallenden Varroen lassen sich leicht zählen indem man einfach eine Glasscheibe unter die Beute legt. Es ist eine sehr langweilige Arbeit die ich aber nicht systematisch mache. Die unten angegebenen Zahlen in der Tabelle sind jedoch sehr vielsagend.

Anfang der Saison 1997 besaß ich 6 Völker, numeriert von 1-6, wobei die Völker 7-9 erst während der Schwarmsaison entstanden. Die Apistanstreifen wurden am 22. Februar in die Völker 2-5 gegeben. Der Varroaabfall während der Behandlung unter jedem Volk staffelte sich von 700 bis 1200, was relativ wenig ist und als positiver Faktor zu sehen ist. Bei den nicht behandelten Völkern hat sich die Anzahl des Abfalls im März gesteigert und ist im April zurückgegangen. Durch die vielen Schwärme war die Honigernte mittelmäßig und hat ca. 182 kg gebracht. Die Honigernte war beim Volk Nr. 6 merklich besser als bei Volk Nr. 1, bei dem mehr Varroen abgefallen sind.

1998 waren meine Beobachtungen wie folgend: Die Anzahl der Bienen mit verkrüppelten Flügeln schien weniger zu sein als im Vorjahr. Außerdem hat die einmalig durchgeführte Varroazählung wesentlich niedrige Zahlen ergeben als 1997 was mich nicht veranlaßt hat eine exakte Kontrolle durchzuführen. Die Honigernte ist aus gleichem Grund beständig geblieben.

1999 haben mehrere Zählungen gezeigt, daß der Abfall im April und Mai sehr gering war und bis zum Sommer quasi verschwunden war. Ich kann mich erinnern, daß ich keine Vorroen mehr in den Völkern gefunden habe. Die Honigernte hat sich im Vergleich zu den Vorjahren mehr als verdoppelt und hat 383 kg erreicht.

2000 wurden die Zählungen zum Minimum reduziert wie 1998, aber mit einem noch schwächeren mittleren Wert. Die Honigernte war 180 kg.

2001 wurde überhaupt keine Zählung durchgeführt. Die Honigernte war 299 kg.

Zuletzt wurde am 28. April 2002 der Varroabefall nach der Methode beschrieben in dem Buch „Varroa et Varroatose“ Seite 86 + 87 gemessen. Bei dieser Methode werden zwischen 200-500 Bienen von mehreren Brutwaben genommen und in 70%igem Alkohol getaucht. Die Varroa fällt ab und man kann die Bienen wie auch die Varroen zählen. Auf diese Weise kann man den ungefähren Varroabefall feststellen. Der Befallsgrad bis zu 5% wird als schwach angesehen. Eine Behandlung ist dann nicht mehr notwendig.

Die Entnahme wurde bei dem eher starken Volk Nr. 4 mit einem zweiten halbvollen Aufsatz und bei dem eher schwachen Volk Nr. 2 mit nur einem halbvollen Aufsatz, durchgeführt.
Eine Wabe mit geschlossener Brut hat gereicht um 304 Bienen und 16 Drohnen bei Volk Nr. 4 zu entnehmen. 9 junge Varroen wurden gefunden.
Zwei Waben mit offener Brut wurden verwendet um 253 Bienen aus Volk Nr. 2 zu entnehmen. 4 Varroen wurden gefunden. Der Befallsgrad ist somit 3% (wenn die Drohnen nicht mitgerechnet werden) und 1,6%, also eine geringer Befallswert wie bereits erwähnt.

ANALYSE

Oben beschriebenes Experiment wurde nicht im Rahmen eines wissenschaftlichen Protokolls durchgeführt. Es wäre also zu früh um übereilte Schlüsse zu ziehen. Man muß dennoch folgende Fakten wissen:

puce Die Völker mit dem Anti-Varroa-Boden von Legris ausgestattet, haben sich entwickelt, geschwärmt und eine beachtliche Menge Honig produziert ohne irgendeine Varroabehandlung in den letzten vier Jahren.
puce Die Völker waren nicht selektioniert und kommen von Schwärmen aus der Umgebung. Diese wiederum kommen von anderen Völkern oder wildlebenden Völkern.

Es ist im Gegenteil kaum möglich, daß ein gleicher Versuch in einer anderen Imkerei scheitern könnte. Es ist durchaus vernünftig zu denken, daß vergleichbare Resultate auch in anderen Regionen zu finden sind. Es wäre Arbeit der Züchter, die so aufgezogenen Völker die den größten Profit bescheren, zu vervielfältigen. Der geringe Varroabefall ist nicht das einzige Kriterium. Außerdem kommt der Selbstreinigungseffekt des Bodens Legris sowie die einfache Belüftung der Gesundheit des gesamten Bienenvolkes entgegen, was ausreicht um den allgemeinen Einsatz zu rechtfertigen

photo_2.jpg (10399 octets)

Boden der ersten Generation
Beachten Sie die Sauberkeit...

photo_1.jpg (10020 octets)

VERFÜGBARKEIT DES BODENS

Anfangs entwickelte sich die industrielle Verwirklichung des Bodens von M. Legris als sehr teuer. Für die Lösung, die Röhren im Rahmen festzuhalten benötigte man starre und geradlinige Röhren, die nur zu einem hohen Preis zu bekommen waren. Bei der neuen Version werden Röhren aus Polyethylen verwendet, die durch drei Halterungen, jeweils an den Enden und eine in der Mitte zusammengehalten werden. Die Halterungen an den Enden greifen in eine Kerbe im Bodenrahmen ein und werden festgehalten. Das Ganze, Röhren und Halterungen sind feststellbar. Diese Version kommt wesentlich billiger als die erste Variante und wird bis Ende Sommer 2002 zur Verfügung stehen.

Jean-Pierre LE PABIC

Varroazählung, Jahr 1997

22/2 : Apistanbehandlung bei Volk 2, 3, 4 und 5; Volk 1 und 6 nicht behandelt.

Datum der Zählung :

 

2/3

8/3

15/3

23/3

31/3

27/4

Zahl der geernteten Waben

Zeitraum der Zählung

 

7 Tage

6 Tage

7 Tage

8 Tage

8 Tage

7 Tage

 

 

Herkunft des Volkes

 

 

 

 

 

 

Volk 1 (nicht behandelt) :

Vohrjahre

43

150

170

233

203

183

13

Volk 2 (behandelt => 23/3) :

Vohrjahre

940

248

10

0

 

 

8

Volk 3 (behandelt => 15/3) :

Vohrjahre

680

468

30

0

 

 

27

Volk 4 (behandelt => 28/4) :

Vohrjahre

800

25

8

25

 

Ersetzt durch einen Schwarm am 11/4

0

Volk 5 (behandelt => 5/4) :

Vohrjahre

190

283

166

25

 

 

18

Volk 6 (nicht behandelt) :

Vohrjahre

37

78

106

121

164

115

17

Volk 7 :

Schwarm von Volk 4 am 27/5

 

 

 

 

 

0

Volk 8 :

Kleiner Schwarm am 28/5

 

 

 

 

 

0

Volk 9 :

Schwarm von Volk 5 am 12/6

 

 

 

 

 

3

Total geerntete Waben am 7/7 :

 

86

 

 

 

 

 

 

Honigernte am 7/7 (kg) :

 

134

 

 

 

 

 

 

Abschlußschleuderung im September :

48

 

 

 

 

 

 

Total Ernte 1997 :

 

182

 

 

 

 

 

 

 

Jahr 1998

Keine Varroabehandlung durchgeführt

Datum der Zählung :

 

13/4

 

Zeitraum der Zählung :

 

8 Tage

 

 

Herkunft des Volkes

Zahl der geernteten Waben :

Volk 1 (nicht behandelt seit 2 Jahren) :

Vohrjahr

 

42

Volk 2 :

Fremder Schwarm am 9/5

14

Volk 3 :

Vohrjahr

95

7

Volk 4 :

Vohrjahr

84

0

Volk 5 :

Vohrjahr

44

70

Volk 6 (nicht behandelt seit 2 Jahren) :

Vohrjahr

39

14

Volk 7 :

Schwarm am 15/5

 

14

Total geerntete Waben :

161

Honigernte 1998 (kg) :

175

 

Jahr 1999

Keine Varroabehandlung durchgeführt

Datum der Zählung :

 

20/12

24/1

11/4

18/4

25/4

16/5

12/9

19/9

26/9

 

Zeitraum der Zählung :

 

8 Tage

7 Tage

7 Tage

7 Tage

7 Tage

7 Tage

14 Tage

7 Tage

7 Tage

 

 

Herkunft des Volkes

 

 

 

 

 

 

 

 

Zahl der geernteten Waben am 11/9 :

Volk 1 :

Schwarm am 21/5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

33

Volk 2 :

Vohrjahr

90

38

31

31

7

1

49

22

114

22

Volk 3 :

Schwarm am 28/5

45

38

 

 

 

 

7

13

13

20

Volk 4 :

Vohrjahr

61

57

0

2

0

0

176

132

125

29

Volk 5 :

Vohrjahr

280

112

4

5

4

1

3

7

52

0

Volk 6 (non behandelt depuis 3 ans) :

Vohrjahr

94

126

14

16

20

2

98

47

74

30

Volk 7 :

Vohrjahr

 

 

 

 

 

0

 

 

 

22

Volk 8 :

Nicht notiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11

Volk 9 :